Muttermal­kontrolle

Die Muttermalkontrolle ist die wichtigste Untersuchung zur Hautkrebsfrüherkennung. Schützen Sie sich durch regelmäßige Kontrollen.

Muttermalkontrolle zur Hautkrebsvorsorge

Beinahe jeder Mensch hat zumindest ein Muttermal am Körper. Muttermale verändern sich möglicherweise im Laufe des Lebens, manche Muttermale entstehen gänzlich neu. In seltenen Fällen entsteht Hautkrebs.

Eine regelmäßige Kontrolle der Muttermale ist daher unerlässlich. Nur sie gibt verlässlich Auskunft über die Gesundheit der Muttermale. Erhalten Sie Sicherheit über den Zustand Ihrer Muttermale!

 

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Entstehung und Ausprägung von Muttermalen und Leberflecken

Muttermale – im Volksmund auch als Leberflecken bekannt – entstehen durch eine erhöhte Produktion von Melanin, das ist der Farbstoff unseres Körpers. Genetische Faktoren, hormonelle Veränderungen und Sonneneinstrahlung sind die primären Auslöser für die Entstehung von Muttermalen.

  • Pigmentflecken sind dunkle, flache Verfärbungen auf der Hautoberfläche. Sie können punktuell (Sommersprossen oder Altersflecken) oder flächig (Melasma) auftreten.
  • Nävi (Nävuszellnävi) können flach oder leicht erhaben sein und verändern sich in der Regel in der Kindheit bis zum Ende der Pubertät. Zumeist werden sie größer und leicht erhaben.
  • Spitz-Nävi (Spindelzellnävus) haben histologische (im Gewebeschnitt) Ähnlichkeit mit schwarzem Hautkrebs (Melanom), sind jedoch medizinisch harmlos. Sie entwickeln sich schnell und treten vor Allem im Kinder- und Jugendalter auf.
  • Fibrome (Stielwarzen) gehören streng genommen nicht zu den Muttermalen, sie werden jedoch oft als solche klassifiziert. Fibrome sind gestielte oder kugelige Hautwucherungen. Sie können dunkel oder Hautfarben sein.
  • Hämangiome (Blutschwämmchen) sind ebenfalls keine Muttermale, sondern Gefäßveränderungen. Sie treten hellrot und leicht erhaben in unterschiedlichen Größen auf. Oft werden sie fälschlicherweise als Muttermale identifiziert.
Auflichtmikroskopie
Digitale Muttermalkontrolle bei Dr. Torzicky

Warum ist eine Muttermalkontrolle wichtig?

Meistens handelt es sich bei Muttermalen um harmlose Veränderungen der Haut. In manchen Fällen kann ein Muttermal jedoch Vorbote oder Resultat einer Erkrankung sein. Dann steckt Hautkrebs dahinter.

Um das gutartige vom bösartigen Muttermal zu unterscheiden, ist die alljährliche Überprüfung beim Hautarzt mehr als sinnvoll. Denn je früher Hautkrebs erkannt wird, desto höher sind auch die Heilungschancen. Das schwarze Melanom beispielsweise, gehört zu den agressivsten Krebsarten. Im Anfangsstadium ist die Heilungs-Prognose sehr, sehr gut.

Kontrolle mit dem Auflichtmikroskop

Die Auflichtmikroskopie (Dermatoskopie) ermöglich vollkommen schmerzfrei einen Blick in die oberste Hautschicht hinein. Dadurch lassen sich bereits kleinste Veränderungen und Auffälligkeiten feststellen.

In unserer Ordination arbeiten wir mit hoch moderner Auflichtmikroskopie zur Untersuchung der Muttermale. Auffällige Muttermale, die noch gesund sind, aber möglicherweise entarten können, werden bei uns mittels digitaler Dermatoskopie fotodokumentiert. Bei einem Folgetermin werden die Bilder verglichen, um bereits klitzekleinste Veränderungen zu erfassen.

Wie oft sollte ich zur Muttermalkontrolle gehen?

Zumindest einmal jährlich empfehlen wir eine gründliche Muttermalkontrolle. Durch Selbstkontrollen, z.B. mittels ABCDE Regel können zudem mögliche Veränderungen schon früh selbst erkannt werden und eine Muttermalkontrolle vorgezogen werden. Das gilt auch für den Fall eines neu aufgetretenen oder verletzten Muttermals.

Wenn Hautkrebs bereits in der familiären Vorgeschichte vorkommt, dann sind engmaschigere Kontrollen sinnvoll, da ein erhöhtes Risiko vorliegt, an Hautkrebs zu erkranken.

Ab welchem Alter ist die Muttermalkontrolle sinnvoll?

Schon bei Kleinkindern ist eine regelmäßige Kontrolle sinnvoll, sobald Muttermale sichtbar werden. Gerade bei Kindern und Jugendlichen verändern sich Muttermale mitunter sehr stark. Durch eine digitale Dokumentation kann frühzeitig eingegriffen werden, wenn sie sich in eine ungünstige Richtung entwickeln.

Was geschieht, wenn ein Muttermal verdächtig ist?

Verdächtige Muttermale entfernen wir zur Sicherheit chirurgisch und senden die Probe zur Analyse an ein Speziallabor. Dort wird die Probe histologisch untersucht, um zweifelsfrei fest zu stellen, ob es sich um Hautkrebs handelt.

Daraus ergibt sich die weitere Vorgehensweise. Im Falle einer positiven Hautkrebsdiagnose erstellen wir gemeinsam den weiteren Therapieplan.

Bewertungen

Melanom. Er hat meine Ängste ernst genommen und mich klar und verständlich durch den weiteren Therapieweg geführt. Dr. Torzicky ist ein hervorragender Arzt.

Anonym DocFinder

Er wirkt sehr routiniert und sicher bei der Untersuchung. Er hat mir meine vielen Fragen in Ruhe und für mich nachvollziehbar beantwortet und damit mein Vertrauen gewonnen.

Anonym DocFinder

Sehr sympathisch und kompetent. Uneingeschränkte Empfehlung. Ich war wegen einer Muttermal-Kontrolle da und war begeistert.

Thomas K. Doctena
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