Narben behandeln

Wie tief sind Ihre Narben? Wir widmen uns jeder Narbe und ihrer Geschichte, um die beste Therapie für Sie zu wählen.

Behandlung von Narben

Narben entstehen nach operativen Eingriffen oder Verletzungen etwa durch einen Unfall oder eine Verbrennung. Des Weiteren kann auch Akne ein Grund für Vernarbungen in der Haut sein. Jede Narbe hat ihre eigene Geschichte. So vielfältig wie die Narben sind auch die Möglichkeiten Narben zu behandeln.

Wir widmen uns dem Thema Narben seit vielen Jahren. In unserer Ordination können Sie sich unsere Expertenmeinung zu Ihrer ganz persönlichen Situation einholen und auf eine rasche Besserung setzen.

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Welche Arten von Narben gibt es?

Die Narbenbildung ist ein wesentlicher Bestandteil der Wundheilung. Im Idealfall bleibt eine Narbe gleichmäßig und verblasst im Laufe der Zeit. Entzündungen oder gestörte Wundheilungsprozesse verhindern jedoch eine schöne Narbenentwicklung. Um zu verstehen, wie Narben behandelt werden können, muss man gewisse Charakteristika kenne. Grob erfolgt die Einteilung von Narben in vier Gruppen:

  1. Atrophe (eingesunkene) Narben werden oft durch Akne hervorgerufen. Durch die anhaltenden Entzündungsprozesse wird die mittlere Hautschicht – Dermis oder Lederhaut genannt – in Mitleidenschaft gezogen. Dadurch entstehen die unerwünschten Vertiefungen im Hautbild.
  2. Hypertrophe (überstehende) Narben entwickeln sich wie ein Wulst über das Hautniveau hinaus. Sie entstehen während oder am Ende des Wundheilungsprozesses. Kennzeichnend ist, dass sie sich auf das Wundgebiet beschränken.
  3. Keloide Narben ähneln in ihrer Grundstruktur hypertrophen Narben. Sie wachsen ebenfalls wulstförmig über dem Hautniveau. Im Gegensatz zu hypertrophen Narben, entwickeln sich Keloide jedoch auch über die ursprüngliche Verletzungsfläche hinaus.
  4. Gewöhnliche Narben entstehen bei jeder Verletzung der Hautbarriere. Wenn die Wundheilung komplikationslos verläuft, sind die Narben nach einigen Monaten oder Jahren kaum noch erkennbar.

Narben brauchen Zeit

Wir behandeln Narben bereits seit vielen Jahren. Wir greifen auf altbewehrte Methoden zurück, gleichzeitig erschließen sich uns immer wieder neue Möglichkeiten um Narben erfolgreich zu behandeln. Eine Sache bleibt dabei konstant. Narben brauchen Zeit. In unserer Ordination aktivieren wir die Selbstheilungskräfte des Körpers und lenken sie in die richtige Bahn.

Narbenbehandlungen führen wir schonend und sicher in mehreren Behandlungszyklen durch, vor allem um eine erneute Narbenbildung zu verhindern. Gerade anfangs ist zudem oft nicht abschätzbar, wie viel Einwirkung erforderlich ist, um die Narben erfolgreich zu behandeln. So ist es besser mehrere kleine Schritte zu gehen, als einen zu großen.

Behandlung von hypertrophen und keloiden Narben

Injektionen zur Narbenbehandlung

Hypertrophe Narben oder Keloide eignen sich sehr gut für eine Injektionsbehandlung mit medizinischem Kortison. Zusätzlich tragen wir bei der Behandlung medizinisches Silikon direkt auf das Narbengewebe auf. Das Ziel ist eine Reduktion der Kollagenproduktion, die ursprünglich zur überschießenden Narbenbildung geführt hat. Zur weiteren Abflachung der Narbe legen wir zudem Kompressionsbandagen an.

Behandlung atropher Narben

Medizinische Peelings zur Narbenbehandlung

Atrophe Narben sprechen sehr gut auf medizinische Peelings an. Die Peelings bestehen aus hochkonzentrierten medizinischen Säuren, welche die oberste Hautschicht (Epidermis) abtragen um in die darunter befindlichen Hautschichten (Dermis und Hypodermis) einzuwirken. Das regt die Kollagenproduktion an, was wiederum für zusätzliche Feuchtigkeit und neue Gewebsbildung sorgt. Fruchtsäure kommt vor allem bei leichter Vernarbung der Haut in Frage, Trichloressigsäure wirkt auch bei tieferen Narben. Beide sorgen nebenbei für ein allgemein verbessertes Hautbild.

Microneedling gegen Narben

Microneedling eignet sich sehr gut zur Behandlung atropher Narben. Mit einem nadelbesetzten walzenförmigen Roller (Dermaroller) setzen wir gezielt viele kleine Wunden im betroffenen Areal. Das regt die Durchblutung und Zellerneuerung an. Das führt zu Kollagenproduktion und zur Bildung körpereigener Hyaluronsäure. Feste Narbenstrukturen werden aufgebrochen und durch frisches, glattes Gewebe ersetzt. Unterstützend setzen wir bluteigenes Plasma (PRP) für ein optimales Ergebnis ein.

PRP-Unterspritzung zur Behandlung von Narben

Die PRP Methode (Platelet Rich Plasma) eignet sich besonders gut, um einzelne atrophe Narben zu behandeln. Dafür entnehmen wir körpereigenes Blut, aus dem wir das plättchenreiche Plasma aufbereiten, um es anschließend mit einer ganz feinen Kanüle in das betroffene Areal zu injizieren. Das Plasma aktiviert schonend die Kollagenbildung und verbessert die Elastizität des Narbengewebes und damit das Erscheinungsbild der Narbe.

Narbenkorrektur mittels (CO2) Laser

Der CO2-Laser empfiehlt sich für die Behandlung großer Areale atropher Narben. Der Laser arbeitet ablativ mit Hitze. Das bedeutet, der Laser trägt die oberste Hautschicht ähnlich wie bei einem Peeling ab und leitet damit den Regenerationsprozess der Haut ein, was zu Kollagenbildung und neuer Feuchtigkeit führt.

Laserbehandlungen eignen sich auch bei normaler Narbenbildung hervorragend, um den Heilungsprozess zu beschleunigen.

Radiofrequenzbehandlung von Narben

Die fraktionierte Radiofrequenz ist für die Behandlung atropher Narben optimal geeignet. Sie vereint die Wirkweise vom CO2 Laser mit der Microneedling-Methode. Besonders bei Aknenarben, Operationsnarben und Schwangerschaftsstreifen zeigen sich sehr gute Erfolge.

Wir arbeiten mit einem speziellen Aufsatz (Pin), der mit vielen hauchdünnen Nadeln versehen ist. Der Behandlungskopf wird wie ein Stempel auf die Haut aufgesetzt. Anschließend wird Radiofrequenzenergie für die Dauer von Millisekunden an die Haut abgegeben. Das Bindegewebe reagiert sofort auf die Hitze, zieht sich zusammen und aktiviert in Folge den körpereigenen Reparaturmechanismus. Das führt wiederum zur Bildung von Kollagen und Elastin und damit zu einer Straffung der Haut. Unebenheiten werden ausgeglichen. Die Behandlung ist weitgehend schmerzfrei. Bei Bedarf wird eine lokalanästhetische Creme aufgetragen.

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Bewertungen

Der Arzt erklärt seine Diagnose und berät ausführlich über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und unterstützt bei der Entscheidungsfindung. Man fühlt sich dort sehr gut aufgehoben.

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Angelika S. Doctena
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